Für Betriebe mit großer Durchsatzleistung eignet sich besonders ein Durchlaufregallager nach dem First-in-first-out Prinzip mit vollautomatischen Beschickungs- und Entnahmegeräten. Diese ermöglichen hohe Lagerkapazitäten auf engstem Raum. Eine mögliche Vermischung von Lager- und Frischware gehört damit der Vergangenheit an. Bei großer Artikelvielfalt und vielen Produktvarianten empfiehlt sich der Einsatz eines Einzelstellplatzlagers. Neben einer sehr hohen Anlagenbetriebssicherheit, aufgrund des Einsatzes von mehreren Regalbediengeräten, garantiert dieser Lagertyp eine optimale Ausnutzung der verfügbaren Fläche. Ein Kombilager vereint die Vorteile eines Durchlauffregallagers mit denen eines Einzelstellplatzlagers auf sich.
Verfügt ein Unternehmen über geringe räumliche Kapazitäten zur Zwischenlagerung von Leerbehältern, so lassen sich z.B. Restflächen unter der Raumdecke zur Einrichtung von Großflächen-Pufferlagern optimal nutzen. Bei hohen Räumen mit geringen Grundflächen eignen sich dagegen eher Blocksysteme, die eine Stapelung von Leerbehältern mit einer Höhe von bis zu 8 m ermöglichen.
Für den Mitarbeiter im Kommissionierbereich soll der Artikelzugriff zu jedem Zeitpunkt möglichst unverändert bleiben. Dies ergibt als logische Konsequenz im Idealfall einen dynamischen (chaotischen) Pufferbereich zum Auffangen der schwankenden Artikelmengen in der Wochenproduktion, zum anderen einen fixen Abgreifbereich für das Pickerpersonal mit fest definierten Lagerorten (Sortierschächten) für den speziellen Artikel.
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